Die Sängerin Karla Lara aus Honduras war zu Gast im Bürgerhaus Bilk in Düsseldorf

Karla Lara mit Antonio Velásquez am Klavier

Im Rahmen ihrer Europatournee im Juli 2018 in fünf europäischen Ländern trat Karla Lara mit José Antonio Velásquez am Klavier auch in Düsseldorf auf.

 Über 100 Besucher*innen waren gekommen, um Karla Lara, die die „Stimme des Widerstandes“ in ihrem Heimatland genannt wird, zu erleben. Karla ist Sängerin, Feministin und politische Aktivistin. Im Kampf für Frauenrechte, für die Achtung kultureller Rechte, gegen Land-Grabbing und für Umweltschutz singt, schreibt und publiziert sie.

 



In Lateinamerika sind Politik und Kultur traditionell unzertrennlich verbunden. 

Das Programm von Karla Lara verbindet ihre Musik mit den politischen Problemen ihres Landes. Sie gibt damit vielen Menschen, die in einer gespaltenen Gesellschaft nicht ausreichend gehört und beachtet werden, eine Stimme.


 

Das Grußwort von Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, der Schirmherrin, fand viel Zustimmung.

Samstag, 14.07.2018, Bürgerhaus Bilk im Salzmannbau, Himmelgeister Str. 107h, 40225 Düsseldorf



siehe auch 
eha-media.de

 

Mitveranstalter*innen: 
Globalklang, das Weltmusikprogramm des Vereins Jazz in Düsseldorf e.V., 
attac Düsseldorf, ai Düsseldorf,  IESA, Pax Christi – Kommission Solidarität Eine Welt
, kom!ma Düsseldorf

*  Gefördert vom Eine-Welt Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf


Der lange Weg zum Frieden

Guatemala – 20 Jahre nach den Friedensabkommen, Kolumbien – vor dem schwierigen Weg zum Frieden

Berenice Celeyta, Guatemala, Vortrag, Diskussion, zakk, Düsseldorf

Berenice Celeyta, Guatemala

Marcos Ramírez, Guateala, Rede, zakk

Marcos Ramírez, Kolumbien

Mit den Menschenrechtsaktivist*innen Marcos Ramírez aus Guatemala und Berenice Celeyta aus Kolumbien.

Samstag, 25.03.2017, ZAKK – Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf


Berenice Celeyta aus Kolumbien ist die Leiterin der Menschenrechtsorganisation Nomadesc (Verein für Sozialforschung und soziales Handeln), die vor allem ländliche Gemeinden im Süden des Landes berät und begleitet. So leisten sie Unterstützung bei Land-, Ressourcen- und Umweltkonflikten und in den vergangenen Jahren bei den Friedensverhandlungen (zwischen Regierung und FARC) u.a..

Marcos Ramírez aus Guatemala ist aktiv im Gemeinschaftsrat der Gemeinde La Primavera del Ixcán und der dortigen Vereinigung für die Opfer des Krieges. Während des Bürgerkrieges (1961-1996) war er Mitglied einer Gemeinde im Widerstand und wirkte in den 90er Jahren bei den zivilgesellschaftlichen Verbänden mit, die sich für die Wiederansiedlung der vertriebenen meist indigenen Landbevölkerung einsetzten.

Acht VeranstalterInnen
Gefördert von: Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf

Berta Cáceres, Honduras, postum von UN geehrt

Menschenrechts- und Umweltaktivistin wird 2016 „Champion of the Earth“

Cancún / Mexiko, 10.12.2016: Die honduranische Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres ist postum mit dem Preis 2016 „Champion of the Earth“ der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, ausgezeichnet worden. Die höchste Umweltauszeichnung der UN wird jährlich an sechs wegweisende Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in fünf Kategorien verliehen. Berta Cáceres ist Preisträgerin für die Kategorie „Inspiration und Handeln“ zusammen mit Afroz Shah aus Mumbai / Indien.

Mit ihrem Bruder, der den o.g. Preis stellvertretend entgegennahm, hoffen wir, dass diese Auszeichnung all jene ermutigt, die weltweit für ihre Umweltrechte kämpfen.

 

Berta Caceres, Gedenken, Veranstaltung, Berta vive, Aktivistin, Honduras, Champion of the earth

10.12.2016
„Aktivistin aus Honduras postum von den Vereinten Nationen geehrt“
in: amerika21 – Nachrichten & Analysen aus Lateinamerika

 

Video zur Veranstaltung „Gedenken an Berta Cáceres – Berta vive ! – Berta lebt!“

 

Erklärung der Veranstaltenden

Die Erklärung wurde u.a. an COPINH geschickt als Zeichen der Solidarität!


Gedenken an Berta Cáceres

Veranstaltung

Film „La Voz del Gualcarque“ / „Die Stimme des  Gualcarque” (46 Min., OmdU)

Gespräch mit der Regisseurin Paola Reyes

Donnerstag, 01.09.2016, 19:30 Uhr
Buchhandlung BiBaBuZe, Aachener Str. 1, Düsseldorf      

Menschenrechtsaktivistin, Berta Caceres, COPINH

Die indigene Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres aus Honduras wurde am 2. März 2016 von Auftragskillern in ihrem Haus ermordet. Sie war 2012 zu Gast in Düsseldorf und berichtete von ihrem Kampf.


Der Film „Die Stimme des Gualcarque“ dokumentiert den Kampf von Berta Cáceres gemeinsam mit der indigenen Organisation COPINH (Rat indigener und sozialer Organisationen Honduras) gegen das private Staudammprojekt Agua Zarca auf dem Gebiet der indigenen Lenca-Gemeinden am Fluss Gualcarque.


Leider geht die Repression gegen COPINH weiter, es wird weiter bedroht und gemordet. Dafür verantwortlich sind neben DESA, der Betreiberfirma von Agua Zarca, das honduranische Militär, sowie die Machteliten des Landes. Diese versuchen weiterhin, die vollständige Aufklärung des Mordes zu verhindern. Die Veranstalter von damals wollten, ein halbes Jahr nach diesem politischen Mord, an Berta erinnern, und ihre Organisation COPINH in ihrem Kampf unterstützen.

Förderung: Eine-Welt-Beirat Landeshauptstadt Düsseldorf                  

PDF Flyer Berta Caceres

„Mit lateinamerikanischer Lebensfreude Hilfe und Liebe verbreiten“
Deutsch-Kubanischen Tanzsport Düsseldorf e.V. und Cleo’s Salsa Cubana
Samstag, 11.06.2016 Schadowplatz Düsseldorf
Nicaragua-Verein Düsseldorf zeigte dort Poster über unsere Projekte in Ciudad Sandino.

Berta Cáceres, Koordinatorin des Rates der Indigenen Völker von Honduras (COPINH), wurde am 3.3.2016 ermordet.

Unsere Freundin Berta Cáceres war im Rahmen ihrer Europa-Rundreise am 20. Juni 2012 in Düsseldorf, u.a. im Landtag und abends zur Veranstaltung im BiBaBuZe.

Berta Caceres, Staudamm Agua Zarca, Goldman Prize

Anlass der Reise war die Verleihung des Shalom-Friedenspreises an sie durch die katholische Universität Eichstätt in Bayern am 16.06.2012.
Am 03.03.2016 nachts wurde sie in ihrem Haus ermordet.

 

Berta Cáceres war eine engagierte Menschenrechtsverteidigerin. Unter anderem aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes gegen den Bau des Staudamms von Agua Zarca war sie und ihre Familie immer wieder Gegenstand von Todesdrohungen. An dem Projekt beteiligt sind unter anderem auch deutsche Firmen wie Voith-Hydro und Siemens.

 

Ihre Ermordung macht uns sehr traurig und gleichzeitig wütend.  

 

  
Fotonachweis Goldman Prize


Sie wurde für ihr gemeinsames Engagement mit dem COPINH und der Bevölkerung mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem Goldman Prize, einem renommierten Preis für Umweltschützer*innen. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hatte Berta Cáceres besondere Schutzmaßnahmen zugesprochen.


Sie setzte sich mit dem COPINH unter anderem für die Landrechte und Indigenen Rechte der Bevölkerung von Rio Blanco ein, auf deren Territorium und in deren heiligem Fluss Gualcarque die Firma DESA den Bau eines Staudamms vorantrieb, ohne die Bevölkerung vorab konsultiert zu haben. Seit dem Beginn der Bauarbeiten sind vier Mitglieder des COPINH in Rio Blanco ermordet worden.

 

Lesen Sie auch die Artikel:


Gewinnträchtiges Pseudoentwicklungsmodell vom 06.09.2018 der Hondurasdelegation

Mord an renommierter Umweltschuetzerin schockiert die Welt  vom 04.03.2016 vom Nachrichtenpool Lateinamerika

PDF  Berta Cáceres Rundbrief 04-2016

„The True Costs“ – Der Preis der Mode

Filmvorführung im Metropol

the true cost, der Preis der Mode, Film, Cover, Modeindustrie

Gut besuchte Veranstaltung am 05.03.2016 im Kino Metropol
Film USA 2015, Dokumentarfilm, DF & OmU., 92 Min.
von FairTrade Düsseldorf e.V.

THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die Ausbeutungskette, die hinter jedem einzelnen Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie.


„La buena vida“ – „Das gute Leben“

Filmvorführung im Bambi

Dokumentation, La buena vida, das gute Leben, Kohle, Kolumbien, Film

November 2015 im Bambi
Jens Schanze berichtet in seiner Dokumentation La Buena Vida - Das gute Leben - vom Kohleabbau in Kolumbien. Und von mutigen Menschen, die sich gegen ihre gewaltsame Vertreibung wehren, die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito.
Mit Bericht zur Kohleverstromung von Dirk Jansen, BUND NRW.

Förderung: Eine-Welt-Beirat Landeshauptstadt Düsseldorf

  Alles über den Film: Beschreibung, Trailer, DVD, usw.


Fiesta 30 Jahre Nicaragua-Verein Düsseldorf

Ein gelungenes Fest !

Tuani, Musik, Lateinamerika, Eine Welt Beirat, lievmusik, Konzert

Gruppe Tuani, Musik aus Lateinamerika, auch aus Nicaragua
24.10.2015 in Gaststätte Vossen, Helmholtzstr. 34, Düsseldorf
Unsere PartnerInnen aus Nicaragua und Honduras schickten begeisterte Grüße.

Förderung: Eine-Welt-Beirat Landeshauptstadt Düsseldorf


Gioconda Belli liest aus ihrem neuen Gedichtband

Lesung mit der Autorin im ZAKK

Gioconda Belli, Lesung, zakk, Düsseldorf, Gedichtband

Neuer Gedichtband: Die Frau, die ich bin
mit Viola Gabor und Grupo Sal Duo
23.06.2015 im ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf


Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke
Förderung: Eine-Welt-Beirat Landeshauptstadt Düsseldorf


Foto: Gioconda beim Signieren im ZAKK

PDF Grusswort Buergermeisterin

PDF Gioconda Infos